GRAPHOLOGIE

FACETTEN DER PERSÖNLICHKEIT


Was Graphologie kann


Individualität
In einer Handschrift zeigen sich viele Anlagen und Fähigkeiten.
Erfahrene Graphologinnen und Graphologen können viele Dispositionen in der Handschrift erkennen. Das ist nichts Geheimnisvolles.

Anspruchsvoll
Graphologie ist zwar anspruchsvoll, doch wie jede Wissenschaft kann sie gelehrt und gelernt werden.
Es ist auch anspruchsvoll, ein Graphologisches Gutachten zu lesen. Nur mit einem raschen Blick ist es nicht getan - damit würde man auch den Kandidaten nicht gerecht.

Fundiert
Wer fundierte Informationen über eine Person haben möchte, der oder die schätzt die Arbeit der Graphologinnen und Graphologen jedoch sehr.
Lesen Sie Erfahrungsberichte auf www.grafologie.ch.

Nicht "alles"
Obwohl viele erstaunt sind über die Genauigkeit und Umfang der Aussagen muss klar gesehen werden, dass längst nicht "alles" über eine Person gesagt werden kann.
Prognosen sind nicht möglich: Nicht zuletzt spielen biografische Einflüsse eine Rolle, wie sich jemand weiter entwickeln wird.

Im Artikel "Chefs im Spiegel der Handschrift" werden Beispiele gezeigt.

Angaben über ...
  • Einstellung zur sozialen Umwelt (z.B. eher extravertiert oder eher introvertiert...)
  • Denkweise (z.B. eher abstrakt oder eher bildhaft, systematisch, situationsbezogen...)
  • Fähigkeiten und Neigungen (z.B. praktisch, theoretisch, sprachlich, mathematisch...)
  • Besondere Stärken (z.B. entwerfen, ausführen, Arbeit im Überblick, Sinn für Details ...)
  • Kontaktverhalten (z.B. Vorliebe für zahlreiche, auch wechselnde, oder für wenige, dafür intensivere Kontakte ...)
  • Bevorzugtes Arbeitsfeld (z.B. eher technische Richtung oder eher soziales Gebiet)
  • Arbeit lieber selbständig oder im Team ...
  • Arbeitsstil (z. B. systematisches Vorgehen, Reaktion auf augenblickliche Situationen ...)Arbeitsstil (z. B. systematisches Vorgehen, spontane Reaktion auf augenblickliche Situationen ...)
Diese Aufzählung ist nicht vollständig, sie soll Ihnen lediglich Anhaltspunkte geben.
Ausführungen zur Zuverlässigkeit der Graphologie.


Schriftproben
Auf alle Fälle braucht es genügend und geeignetes Material; anhand einer Unterschrift, einer Postkarte oder einer Telefonnotiz allein können keine seriösen Aussagen gemacht werden. Auch Formulare sind schlecht geeignet.
Grundsätzlich benötigen wir eine Handschriftprobe von einer Seite im Format A4 auf unliniertem Papier. Dazu gehören Datum und Unterschrift.

Für Sie habe ich auch Tipps zum Erstellen einer Handschriftprobe zusammengestellt.

Zur Person
Weiter sind Angaben über die Person nötig: Im Minimum müssen wir wissen, wie alt die schreibende Person ist, ob es eine Frau oder ein Mann ist, ob er/sie mit der linken Hand schreibt, ob sie/er in der Schweiz oder im Ausland schreiben gelernt hat, ob man in seiner Muttersprache oder in einer Fremdsprache schreibt.

Weshalb dies so ist wird unter Gut zu wissen erklärt.

Gründe
All dies hilft uns, zu erkennen, was persönlicher Ausdruck ist: manche Länder haben z.B. eine Schulvorlage, die Steilschrift vorsieht, in der Schweiz ist dies jedoch eine individuelle Eigenart.

Mehr dazu unter Gut zu wissen.
Weiterführende Informationen für Unternehmen und für Privatpersonen.

Nicht möglich
Hingegen ist es nicht möglich, anhand von Schriften Prognosen zu stellen, Krankheiten zu bestimmen oder dergleichen. Es trifft zwar zu, dass Krankheiten (z. B. Parkinson), Medikamente (z. B. Beruhigungsmittel) und Suchtmittelmissbrauch (Alkohol, Medikamente etc.) Einflüsse auf die Handschrift haben.
Mediziner können allenfalls aufmerksam werden, wenn sich die Handschrift verändert, doch zur Diagnose müssen andere Methoden eingesetzt werden.

Ehrlichkeit
Auch über eine allfällige kriminelle Disposition können keine zuverlässigen Aussagen gemacht werden. Nur zu oft spielt in diesem Zusammenhang die Umgebung eine zentrale Rolle: "Gelegenheit macht Diebe" ist nicht nur ein leeres Sprichwort.

Prognosen
Schliesslich kann auch nicht definitiv prognostiziert werden, wie sich jemand entwickelt. Die biographischen Umstände spielen eine wichtige Rolle. Beispielsweise kann an einem Arbeitsplatz ein positives und förderliches Klima herrschen, sodass die individuellen Stärken sinnvoll eingesetzt werden können. Oder es ist ein - vielleicht auch nur unterschwelliger - Kampf "alle gegen alle". Das kann feinfühligere Personen übermässig unter Druck setzen, sodass sie nicht mehr voll leistungsfähig sind.

Wissenschaftliche Publikationen zur Graphologie finden Sie auf www.grafologie.ch

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